Stadtradeln mit 260 Aktiven ein toller Erfolg

Mit 260 Teilnehmern war das zweite Stadtradeln in Rietberg ein toller Erfolg. Mehr als 63.000 Kilometer sind die Rietberger in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum geradelt – so weit wie eineinhalbmal um die Erde. Bei der Abschlussveranstaltung zum Stadtradeln hat Bürgermeister Andreas Sunder jetzt die größte und die aktivste Gruppe ausgezeichnet.

In »Die Clique« hatten sich 35 Radler zusammengeschlossen, überwiegend aus Neuenkirchen, und in den letzten drei Juni-Wochen gesamt 7000 Kilometer zurückgelegt. Mit hochwertigen Trinkflaschen wurden alle Radler dieser größten Gruppe belohnt. Die Teilnehmer des Teams »Sattel-it« haben besonders viele kurze Strecken zurückgelegt und hatten so die Kategorie »Alltags-Radler« gewonnen. Dafür wurden sie mit einem Brötchen-Abo beim Bäcker ihrer Wahl belohnt. „Es sind immerhin 40 bis 50 Prozent unser täglichen Fahrten, die kürzer als fünf Kilometer sind“, erklärte Bürgermeister Andreas Sunder, der selbst gern und viel Rad fährt und ebenfalls beim Stadtradeln mitgemacht hat. „Ich hoffe, wir können mit dieser symbolischen Aktion mehr Rietberger begeistern, insbesondere für die kurzen Strecken aufs Rad zu steigen“, sagt Sunder.

Der Bürgermeister hatte noch weitere Preise zu vergeben: Nämlich einen Gutschein für eine Radtour mit Grillabschluss für die radelaktivste Belegschaft. Zehn Mitarbeiter der Firma WP Kemper in Neuenkirchen hatten insgesamt 3400 Kilometer zurückgelegt. Event-Gutscheine des Vereins Kulturig erhielten »Die (r)adeligen Fürsten« – Die Anwohner der Fürst-Kaunitz-Straße wurden für den einfallsreichsten Gruppennamen belohnt.

Beim ersten Stadtradeln in Rietberg 2015 war die Resonanz ähnlich groß: 257 Rietberger waren mitgeradelt. Doch mit 63.127 Kilometern waren die Radler in diesem Jahr fünfmal so fleißig wie noch 2015 (12.185 Kilometer). Wären die Rietberger all die Kilometer mit dem Auto gefahren, hätten diese rund 9 Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, das für die Verstärkung des Treibhauseffekts verantwortlich ist. „Mit einer so großen Menge Gas könnte man 1,6 Millionen Luftballons füllen“, erläutert Svenja Schröder, die als Klimaschutzmanagerin das Stadtradeln koordiniert hatte. „Eine tolle Ersparnis zum Schutz unsers Klimas“, bilanzierte derweil Christoph Krein, Geschäftsführer der Stadtwerke Rietberg-Langenberg, die das Stadtradeln in Rietberg unterstützt hatten.

„Eine Wiederholung im kommenden Jahr ist bereits fest eingeplant“, versprach Bürgermeister Andreas Sunder zum Abschluss der Stadtradel-Aktion 2018.

Bild: Unser Foto zeigt die ausgezeichneten Radelgruppen mit Klimaschutzmanagerin Svenja Schröder und Bürgermeister Andreas Sunder vorn, kniend. Foto: Stadt Rietberg

Quelle: Stadt Rietberg