Zimmerei Kückmann hat Brandschaden behoben

Gut erholt hat sich die Zimmerei Kückmann in Rietberg von einem Brandschaden vor eineinhalb Jahren. Davon hat sich jetzt Bürgermeister Andreas Sunder persönlich überzeugt. Gemeinsam mit Wirtschaftsförderin Renate Pörtner stattete Sunder der Zimmerei im Rahmen seiner regelmäßigen Firmenvisiten einen Besuch ab.

„Als die Halle im Sommer 2016 völlig niederbrannte, war für mich gleich klar: Die Halle werde ich neu bauen“, sagt Firmenchef Heinz Kückmann. Zum Glück blieben seine Firmengebäude gleich nebenan verschont. Inzwischen steht an gleicher Stelle ein neues Gebäude und auch die Solaranlage auf dem Dach wurde ersetzt. Kückmann nutzt die 25 mal 25 Meter große Halle zwar nicht für die eigene Zimmerei, aber stellt das Gebäude Untermietern zur Verfügung. Unter anderem ist Thomas Uhr mit seiner Zimmerei wieder eingezogen und auch die Band »Encore« hat ihren Probenraum wieder eingerichtet.

Mit Zimmerei, Dachdeckerei und Innenausbau seien er und seiner zwölf Mitarbeiter derzeit gut ausgelastet, erklärte Kückmann weiter. „Das freut uns sehr, denn gerade die Handwerksbetriebe sind eine wichtige Stütze unserer Firmenlandschaft im Stadtgebiet“, so Andreas Sunder. Geeigneten Nachwuchs für die Ausbildungsstellen zu finden, werde indes von Jahr zu Jahr schwieriger, so der Zimmerermeister. Kückmanns Wunsch an Rat und Verwaltung: Der Weidenweg vor der Tür seiner Betriebsstätte solle bald ausgebaut werden. Dazu gibt es zumindest einen konkreten Zeitplan, so Andreas Sunder: Für 2019 ist die Planung terminiert, 2020 solle tatsächlich der Straßenausbau erfolgen.

Bild: Andreas Sunder (links) und Renate Pörtner freuen sich mit Zimmerermeister Heinz Kückmann, dass die niedergebrannte Lagerhalle im Hintergrund wieder neu errichtet werden konnte. Foto: Stadt Rietberg

Quelle: Stadt Rietberg