Viktoria Rietberg holt neuen Trainer und sportlichen Jugendleiter

Die Verantwortlichen der Fußballabteilung des TuS Viktoria Rietberg legt weiter wichtige Grundsteine für eine goldene Zukunft. Nachdem man sich vor zwei Jahren mit Wolla Grübel als sportlichen Leiter bereits namhaft verstärken konnte, gab die Viktoria in den letzten Tagen zwei weitere wichtige Personalien bekannt. Während Tim Brinkmann zur neuen Saison als Trainer der Bezirksliga-Mannschaft tätig wird, ist Frank Kirschbaum gestern Abend als neuer sportlicher Jugendleiter vorgestellt worden.

Gerade das Engagement von Tim Brinkmann kam mit Sicherheit überraschend, ist aber zugleich ein starker Zug der Viktoria-Verantwortlichen. Denn Brinkmann trägt zur Zeit noch das Trikot des Fußball-Oberligisten FC Gütersloh 2000, wo er schon seit 14 Jahren seine Schuhe schnürt und über die lange Zeit mit der Kapitänsbinde zur Gütersloher Ikone reifte. Der FC Gütersloh hatte ihm einen Posten als Jugendtrainer der A-Jugend angeboten – indes Brinkmann entschied sich für einen Tapetenwechsel und wird ab Sommer seine erste Trainerstation in Angriff nehmen und das bei Viktoria Rietberg.

Im Testspiel vor der Saison noch Gegenspieler, ab der neuen Spielzeit Viktorias Trainer: Tim Brinkmann (l.) übernimmt die Bezirksliga-Elf an der Berglage.

Im Testspiel vor der Saison noch Gegenspieler, ab der neuen Spielzeit Viktorias Trainer: Tim Brinkmann (l.) übernimmt die Bezirksliga-Elf an der Berglage.

„Tim Brinkmann war unser absoluter Wunschkandidat“, freute sich Ralf Peterhanwahr, seines Zeichens Fußball-Obmann an der Berglage, über die Zusage des 35-jährigen. Bereits vor einem Jahr sei man mit ihm in Gesprächen gewesen, doch damals entschied Brinkmann sich für ein weitere Jahr als Aktiver auf dem Rasen und für den FC Gütersloh. Als dieser aber sein aktives Karriereende für nach dieser Spielzeit ankündigte, nahm man den Kontakt wieder auf und konnte den Wunschkandidat für die Trainer-Position zur neuen Saison gewinnen.

Die war seit der Entlassung von Coach Ralf Brake zur Winterpause der Aufstiegssaison nicht komplett neu besetzt worden. Stattdessen hatten Kapitän Max Heinrich als Spielertrainer, als auch der sportliche Leiter Wolla Grübel das Training an der Berglage geleitet. Dass es letztlich sogar eineinhalb Jahre anhalten würde, liege schlichtweg daran, dass man auf den richtigen Trainer-Kandidaten warten wollte. „Max und Wolla haben das wirklich bestens erledigt. Mit Tim Brinkmann wird auch niemand degradiert“, erklärt Peterhanwahr, dass sowohl Heinrich, als auch Grübel die Verpflichtung des neuen Trainers mit eingefädelt haben. Während Max Heinrich sich in der neuen Saison wieder voll und ganz auf seine Rolle als wichtiger Pfeiler der Mannschaft auf dem Platz konzentrieren soll, wird sich Wolla Grübel wieder vermehrt seiner eigentlichen Tätigkeit als sportlicher Leiter widmen.

„Kirsche“ besetzt neu geschaffenen Posten im Jugendbereich

Einen neuen sportlichen Jugendleiter gibt es dagegen in der Fußball-Jugend der Viktoria. Die neu geschaffene Stelle wird mit Frank Kirschbaum ebenfalls ein ehemaliger Gütersloher übernehmen. Bis zur Winterpause war „Kirsche“ noch Jugendleiter beim FC Gütersloh 2000, sollte nun aber durch das Gütersloher Urgestein Dirk Konerding ersetzt werden. „Mit Frank Kirschbaum kommt ein erfahrener Mann zur Viktoria, der uns mit seinen Kontakten und seiner Erfahrung ganz sicher voran bringen wird“, begrüßte Ralf Peterhanwahr den zweiten, namhaften „Neuzugang“ an der Berglage.

„Frank wird sich komplett um den sportlichen Bereich – hauptsächlich der A- bis C-Jugend – kümmern. Ich kann mich daher komplett auf den organisatorischen Teil der Jugendleitung konzentrieren“, freut sich der Jugendleiter der Viktoria, Helmut Hanhardt auf die Arbeitsteilung und auf die Zusammenarbeit mit dem 52-jährigen. Auf der ersten Sitzung betonte Kirschbaum aber auch, dass alle Jugendmannschaften bis runter zu den Kleinsten wichtig seien. Daher stehe er jedem Jugendtrainer, jedem Spieler und auch den Eltern bei Gesprächsbedarf zur Verfügung..

Mit den neuen Personalien geht die Viktoria den Weg weiter, den man vor knapp zweieinhalb Jahren mit der Klausurtagung in Hachen begonnen hatte. Dort legte man den Grundstein für ein neues Konzept, das nach und nach in den Viktoria-Alltag eingebunden wurde und eingebunden werden soll. Nachdem das Konzept bereits bei den Senioren Früchte getragen hat, will man das Konzept nun auch bei den Junioren integrieren. So will man in Zukunft die Bezirksliga für die A- bis C-Jugend ins Auge fassen, um eine super Basis zu schaffen, potenzielle Seniorenspieler in den Jugendmannschaften heranreifen zu lassen.