Sven Plöger erklärt: Die Chancen des Klimawandels

Wenn sich jemand mit dem Wetter und Klimawandel auskennt, dann sicher Sven Plöger. Der aus zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen bekannte Diplom-Meteorologe wurde nicht umsonst als »Bester Wettermoderator Deutschlands« ausgezeichnet. Jetzt kommt der Wetterfachmann nach Rietberg – und erklärt den Klimawandel.

Am Donnerstag, 5. Oktober, führt Sven Plöger als Moderator durch die Abschlussveranstaltung des Projekts »Stark im Regen – Rietberger sorgen vor«. Vor rund zehn Monaten hat die Stadt Rietberg begonnen, gemeinsam mit dem Beteiligungsbüro tetraeder.com aus Dortmund, dem Ingenieurbüro Dr. Papadakis aus Hattingen und vor allem interessierten Bürgern einen Entwicklungs- und Schutzplan für Rietberg zu entwickeln. Zu schützen gilt es vor allem Eigenheime vor den Folgen von Starkregen und Hochwasser. Denn die Häufigkeit solcher Unwetter nimmt noch zu. Theoretisch kann es jeden einmal treffen.

Wo Überflutungen in Rietberg am ehesten auftreten könnte, was die Stadtverwaltung zum Schutz der Bürger tut, und vor allem was jeder Einzelne zum Eigenschutz leisen kann – das soll Thema sein an diesem Abend in der Multifunktionshalle am Bibeldorf Rietberg. Hauptredner des Abends ist Sven Plöger mit seinem Vortrag »Klimawandel – Gute Aussichten für Morgen?«. Denn mit dem Klimawandel besteht nicht gleich Grund zur Panik – aber es ist unbestritten, dass der Klimawandel nicht mehr abzuwenden ist. Statt aber über das Ausmaß zu lamentieren, müssen wir zu einem konstruktiven Umgang mit den einsetzenden Veränderungen finden, die sich auf sämtliche Lebensbereiche auswirken, meint Plöger. Er will aufzeigen, wie die nun eingeleitete Energiewende gelingen kann und wie wir den Klimawandel letztlich als Chance begreifen können. Sven Plöger zeigt, wie diese Einzelinteressen endlich überwunden werden können, und macht damit den Blick frei für die Möglichkeiten, die sich uns eröffnen. Denn erst der Klimawandel verstärkt den Zwang, effizientere Technologien zu entwickeln und Alternativen zu fossilen Energieträgern wie erneuerbare Energien zu fördern.

Der Abend ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Stadt Rietberg hofft auf viele Interessenten. Der Abend beginnt um 19 Uhr. Doch schon ab 18 Uhr stehen heimische Handwerker bereit und informieren über oft einfache Möglichkeiten, sein Haus vor Überflutungen zu schützen.

Schon mit vier kurzen Videoclips hatte die Stadt Rietberg in den vergangenen Wochen auf das Projekt und die Abschlussveranstaltung aufmerksam gemacht. Die kurzen Filme, die zusammen mit dem Film- und Fotodesigner Frank Peterschröder entstanden, sind jetzt noch einmal gesammelt auf www.rietberg.de anzusehen.

Foto: Olaf Rayermann

Quelle: Stadt Rietberg