Stadt Rietberg will Einkaufsstadt mit Fördermitteln stärken

Rietberg als Einkaufsstadt stärken – das hat Bürgermeister Andreas Sunder jüngst zu einem wichtigen Ziel erklärt. Um dies zu unterstreichen hat die Stadt ein neues Förderinstrument eingerichtet. Anstrengungen von Bürgern, Händlern und Unternehmen, Rietbergs Einkaufslandschaft zu beleben und zu stärken, können einen finanziellen Zuschuss erhalten.

Alle Bürger, denen die Attraktivität der Stadt Rietberg am Herzen liegt, sind aufgefordert, sich einzubringen. Sei es durch Ideen und Anregungen, die in Anträge münden können; oder durch einen finanziellen Beitrag, um den Fördertopf aufzufüllen. Neue Bänke oder Kinderspielgeräte am Straßenrand könnten aus diesem Topf gefördert werden. Oder künstlerische Objekte, die die Innenstadt bereichern.

Seit dem Spätsommer gibt es diesen Fördertopf in Rietberg. Die ersten Anträge sind im Rietberger Rathaus bereits eingegangen. Darin geht es zum Beispiel um die einheitliche Beleuchtung der Giebel an der Rathausstraße zur Weihnachtszeit.

Aber auch ganz andere Maßnahmen könnten gefördert werden. Zum Beispiel Gutachten oder Konzepte zu den Leerständen im Stadtkern. „Auch konzeptionelle und imagefördernde Maßnahmen sind förderfähig“, erklärt Rüdiger Ropinski, der zuständige Ansprechpartner im Rathaus. Als Beispiele zählt er Marketingmaßnahmen oder besondere Veranstaltungen der Geschäftsleute auf.

Stadt Rietberg verdoppelt jeden investierten Euro

Gefördert wird aus Mitteln der Stadt, des Landes und des Bundes. Jedoch nur zu 50 Prozent. Die andere Hälfte müssen die privaten Investoren selbst aufbringen. Der Zuschuss ist auf maximal 10.000 Euro je Maßnahme begrenzt. Für jeden privat eingesetzten Euro gibt es also einen weiteren Euro aus öffentlichen Mitteln hinzu. Gefördert werden Investitions-, Sach- und Honorarkosten für die Stadt. Über die Anträge entscheidet abschließend ein Gremium aus Vertretern der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Rietberg, Mitarbeitern der Stadtverwaltung sowie dem Ortsvorsteher.

Beschränkt ist der sogenannte Innenstadtfonds auf die Kernstadt Rietberg. Und beteiligen können sich Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine, Bürgerinitiativen, Verbände, gemeinnützige Träger oder auch Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. Gern berät Rüdiger Ropinski Interessenten zu den konkreten Möglichkeiten: Telefon (05244) 986278. Auf der Internetseite der Stadt Rietberg – www.rietberg.de – sind unter dem Punkt Wirtschaft nähere Informationen, die konkreten Richtlinien und ein Antragsformular bereitgestellt.

Das Bild zeigt Rüdiger Ropinski von der Stadtverwaltung sowie Simon Tölle, Bettina Hüllmann und Manfred Vogt (von links) von der ISG, die gemeinsam für die neue Förderinitiative der Stadtverwaltung werben.