Stadt Rietberg warnt vor K.O.-Tropfen an zur Karnevalszeit

Damit die närrische Feier nicht mit einem Besuch im Krankenhaus endet, sollten alle Besucher des Rietberger Karnevals ihre Gläser im Blick behalten. Denn wer Opfer so genannter K.O.-Tropfen wird, für den ist die Party schnell beendet. Um auf das Problem aufmerksam zu machen, beteiligt sich die Stadt Rietberg an der kreisweiten Aktion „K.O.cktail – fiese Drogen im Glas?!“

„Es gibt keinen Grund zur Besorgnis, aber dennoch gute Gründe für Wachsamkeit“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rietberg, Andrea Buhl, nach Rücksprache mit der Kreispolizeibehörde. Bisher sind zum Glück nur wenige Verdachtsfälle bekannt geworden. „Es ist uns wichtig, diese Fälle durch gezielte Aufklärung zu reduzieren“, erklärt Andrea Buhl weiter.

Alle Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Altersstufen sind direkt in den Schulen informiert worden. Sie haben auch eine pinkfarbene Karte mit dem Titel „K.O.cktail – fiese Drogen im Glas?!“ bekommen. Sie gibt einen Überblick über alles Wissenswerte rund um das Thema.

Darüber hinaus möchte die Stadt Rietberg auch die Feiernden anderer Altersgruppen mit einer Plakat-Aktion auf die Gefahren sowie Schutz- und Hilfemöglichkeiten aufmerksam machen. Jeder kann Opfer werden.

Die Gleichstellungsbeauftragte rät: „Schützen Sie sich, indem sie Ihr Glas nicht unbeaufsichtigt lassen. Bestellen Sie Ihre Getränke selbst und/oder nehmen Sie es selbst von der Bedienung in Empfang. Wenn Übelkeit oder Schwindel auftreten, holen Sie Hilfe beim Personal oder den Rettungskräften.Achten Sie auch auf Mitfeiernde; wenn eine Person orientierungslos scheint, bleiben sie in der Nähe und organisieren Hilfe.“

Die Kampagne wird unterstützt von der Polizei, dem Kreisjugendamt, den Gleichstellungstellen, der Caritas-Fachstelle für Suchtvorbeugung, Pro Familia und der Frauenberatungsstelle Gütersloh.