Rietberger Tobias Ebenberger ist Bachelor in RTL TV-Format

Eine Show lang durfte sich der Rietberger Tobias Ebenberger im TV-Format „Take me out“ von RTL wie der wahre Bachelor fühlen. Insgesamt 30 Frauen kämpften in dieser Show um sein Herz, auch für den 23-jährigen keine leichte Herausforderung. Ausgestrahlt wird die Show am 22. Februar auf RTL – wenn auch erst um 22.15 Uhr. Dennoch träumt der gelernte Bürofachwirt von der großen Karriere vor der Kamera – und hat daher auch schon einige kleine Rollen im TV angenommen, um sich bei dem ein oder anderen Produzenten bereits bekannt zu machen.

Tobias Ebenberger gehört sicherlich zu den „besondern“ Menschen in Rietberg, denn er ist defintiv auch irgendwie anders, als die anderen. Ihm ist nichts peinlich, er ist sehr offen und er macht gerne Dinge, die einfach auffallen. Doch genau diese Attribute, die ihm manche als negative Werte vorwerfen, genau die machen ihn aus – und genau die bewundern auch die bisherigen TV-Produzenten, mit denen er zusammengearbeitet hat. Bereits 2012 sammelte er als „Macho“ in der scripted Talkshow „Anica Hansen – Der Talk“ erste Erfahrungen im TV.

Diese ersten Erfahrungen brachten ihm auch schnell den nächsten Job, als er nur wenige Wochen später als „Zeuge“ für die scripted Court-Show „Richter Alexander Hold“ gebucht wurde. Während diese Aufzeichnung erst Anfang 2013 ausgestrahlt wurde, spielte der Nachwuchs-Schauspieler in Stundenkurzfilmen in Deutschland mit. Als Sänger hätte er im vergangenen Jahr sogar eigentlich bei „Willkommen bei Mario Barth“ mitwirken sollen. „Ärgerlicherweise war ich mit dem Bund in Ostdeutschland unterwegs und musste leider absagen“, schildert Ebenberger fast traurig diesen geplatzten Auftritt.

„Bund“ ist das richtige Stichwort, wenn es um die hauptberufliche Tätigkeit des 23-jährigen geht: Nach seiner Zeit am Gymnasium Nepomucenum in Rietberg verschlug es Tobias Ebenberger nämlich zur Bundewehr, um zunächst einmal eine Berufsaus- und Weiterbildung in Angriff zu nehmen. Mittlerweile ist der gelernte Bürofachwirt Ausbilder der Ausbilder in voller Anstellung – ein Werdegang, den ihm wahrscheinlich nur die wenigsten seiner ehemaligen Weggefährten zugetraut hätten. Mit dem verdienten Geld seines Hauptberufes, will er dann in Kürze sein Hobby zum Beruf machen.

„In ein bis zwei Jahren möchte ich ein Filmschauspielstudium angehen. Einen Bewerbungstermin mit der Schule in Charlottenburg habe ich bereits gemacht“, weißt Ebenberger aber auch auf die hohen Kosten eines solchen Studiums hin, sodass der Traum der großen Karriere zunächst erst noch hinten anstehen muss. Bis dahin will der Rietberger, der mittlerweile aber in Gütersloh wohnt, in einigen weiteren TV-Produktionen mitwirken. Das Talent dafür hat er in jedem Fall, das haben auch schon einige Produzenten erkannt – dennoch sei er nicht blauäugig, sich allein auf eine mögliche TV-Karriere zu verlassen.

© DSDS / RTL

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Dennoch sei es ihm wichtig, immer wieder hier und dort in der Öffentlichkeit aufzutreten. Einen Wiedererkennungswert hat er in jedem Fall auch durch seinen ständigen Begleiter „Kito“ erhalten, der ihn überall hin mit begleitet. Der Gelbbrustara fährt nicht nur mit ihm im Auto überall hin, sondern begleitet ihn auch beim Einkauf – und im TV. In dieser Staffel war der 23-jährige nämlich als Kandidat bei „Deutschland sucht den Superstar“ dabei – eingeladen von der Produktionsfirma UFA.

„Aufgrund dessen, dass die Fertigstellung der Show „Take Me Out“ so lange dauerte, der Sendetermin inmitten der DSDS-Ausstrahlung fie, die Zuschauer mich bei DSDS mit Papagei sehen und ich bei Take me out noch mit ganz anderen Haaren und keinem Vogel zuhause lebte, musste sich die Produktionsfirma  für eins entschieden werden. Seitens der UFA war es dann die Ausstrahlung der Show Take me out“, schildert der 23-jährige, warum es bei DSDS doch nicht für den ReCall reichte.

Take me out – Und Tobias Ebenberger darf auswählen

Erfreut ist Tobias Ebenberger allerdings, dass die bereits vor längerer Zeit aufgezeichnete TV-Show „Take me out“ mit ihm als männlichen Hauptkandidaten nun endlich im Abendprogramm ausgestrahlt wird – auch wenn eine früherer Uhrzeit seiner Bekanntheit sicher nicht geschadet hätte. Denn 22.15 Uhr ist nicht unbedingt die Spitzen-Uhrzeit, um im TV bekannt zu werden. Aber aller Anfang ist schwer und so einfach lässt sich Ebenberger auch nicht von seinem Traum abbringen.

Ende 2012 bewarb er sich auf gut Glück bei der Pilotstaffel der neuen TV-Show, die übrigens ihren Ursprung in Australien hat. Kurze Zeit später wurde er bereits eingeladen und setzte sich im Casting gegen die Konkurrenz durch. „Ich bin ein Charakter, den es eigentlich nur einmal gibt. Ein Unterhaltungsmensch in jeglicher Hinsicht. Mein Wiedererkennungswert war letztlich laut Produktion der entscheidende Faktor“, profitierte Tobias Ebenberger bei der Auswahl von seiner positiv durchgeknallten Art.

Zwar musste er aus zeitlichen und beruflichen Gründen die ersten Studioaufnahmen absagen, wurde im Mai 2013 aber erneut von der Produktion für die Hauptstaffel „gebucht“. „Man sagte mir, dass eine noch größere Show in einem noch größeren Studio anstehe. Da konnte ich ja nur zusagen“, freut er sich über die erneute Einladung. Letztlich auch, um vielleicht die mögliche Traumfrau zu finden. Dass es bisher noch nicht mit der großen Liebe geklappt hat, liege an seiner wählerischen, aber nicht oberflächlichen Art. Er selber sei aber auch ein spezieller Typ, der nicht so leicht zu „vermitteln“ sei.

©yahoo.tv-modul.de

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Die Show, die am Samstag, den 22. Februar ausgestrahlt wird, ist ein Format, in welchem sich ein männlicher Kandidat 30 Damen in 3 Runden präsentieren. In den ersten 3 Runden sind jedoch die Frauen am Drücker, und können sich selbst mit einem roten Knopf aus dem „Wettbewerb“ um den Mann heraus buzzern. „In der 4. Runde war ich dann am Drücker, denn ich musste bis auf zwei Damen alle selber weg buzzern und mit einer wichtigen Frage entscheiden, mit wem das Date in der Champagner-Lounge stattfinden darf“, erklärt er den weiteren Ablauf.

Zu viel will er aber nicht verraten, sonst sei die Spannung im Vorfeld schon verflogen. Er hofft, dass er bei der Übertragung ebenso gut ankommt, wie bei der Aufzeichnung im Studio beim Prublikum. Letztlich soll „Take me out“ auch ein weiterer Meilenstein auf dem steinigen Weg des 23-jährigen Rietbergers in Richtung Schauspielerei werden. Damit seine Auftritt bei „Alexander Hold“, „Anica Hansen“ oder zuletzt bei „Im Namen Gerechtigkeit“ nicht die letzten bleiben.