Personalkarussell der Stadt Rietberg: Aus einer werden zwei Abteilungen

In der Rietberger Stadtverwaltung dreht sich das Personalkarussell – einige Mitarbeiter sind ein-, ein anderer ausgestiegen: Alfons Hollenhorst (Abteilungsleiter Räumliche Planung und Entwicklung) ist im Februar offiziell in den Ruhestand gegangen, was eine ganze Reihe von weiteren Veränderungen und Umbesetzungen mit sich bringt. Unter anderem hat die Stadt Rietberg mit Renate Pörtner (geborene Kleinehanding) jetzt eine neue Wirtschaftsförderin.

Die Nachfolge des langjährigen Abteilungsleiters Alfons Hollenhorst hat Rüdiger Ropinski angetreten. Der 38-Jährige ist seit 23 Jahren bei der Stadt Rietberg beschäftigt, davon 22 Jahre in der Abteilung Räumliche Planung und Entwicklung (Fachbereich Bauen). „Ich freue mich sehr darüber, dass mit Rüdiger Ropinski jemand die Leitung dieser Abteilung übernimmt, der so viel Erfahrung und spezielles Rietberg-Wissen mitbringt“, betont Bürgermeister Andreas Sunder.

Auf die vakante Stelle von Ropinski hatte sich der bisherige Wirtschaftsförderer Jörn Frensemeier erfolgreich beworben. Der 34-Jährige bringt nun seine Kenntnisse über die Rietberger Firmenlandschaft in die Entwicklung eines Gewerbeflächenplans für das Rietberger Stadtgebiet mit ein.

Die neue Frau in Rietberg für alle Belange der Unternehmen ist Renate Pörtner. Sie war vorher Leiterin der Abteilung Zentrales Immobilienmanagement im Fachbereich Bauen. Als solche ist sie seit vielen Jahren Fachfrau für alle städtischen Gebäude und kennt sich auf dem Grundstücks- und Immobilienmarkt der Region bestens aus. Kontakte zu heimischen Unternehmen hatte Renate Pörtner in der Vergangenheit schon oft – wenn es beispielsweise um Standorterweiterungen oder die Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets ging, war die Neuenkirchenerin immer mit an Bord.

Weil Renate Pörtner nun die Wirtschaftsförderung als zusätzlichen Bereich übernommen hat, waren organisatorische Änderungen der Zuständigkeiten innerhalb der Stadtverwaltung notwendig: So ist die Abteilung mit der Nummer 23, Zentrales Immobilienmanagement, mit insgesamt zehn Mitarbeitern zum 1. Februar in zwei Teile gesplittet worden, nämlich in die Stabsstelle des Bürgermeisters „Wirtschaftsförderung und Grundstücksmanagement“ sowie in die neue Abteilung „Hochbau“ (innerhalb des Fachbereichs Bauen).

Vier Mitarbeiterinnen gehören der Stabsstelle an, deren Leitung Renate Pörtner übernimmt. Fünf Mitarbeiter sind nun Teil der Abteilung Hochbau, die sich unter anderem um sämtliche Gebäude kümmert, die der Stadt Rietberg gehören (Instandhaltung, Verwaltung, Bewirtschaftung etc.). „Chef“ für alle diese Angelegenheiten wird künftig Arndt Baumann sein. Er hatte sich auf die extern ausgeschriebene Stelle der Abteilungsleitung Hochbau beworben und tritt seinen Dienst zum 1. April an. Er war vorher bei der Stadt Rheda-Wiedenbrück beschäftigt und bringt daher schon viel Erfahrung im kommunalen Bereich mit.

Bürgermeister Andreas Sunder verspricht sich von der Neustrukturierung einige Synergieeffekte: „Die Wirtschaftsförderung und der Bereich des Grundstücksmanagements etwa passen thematisch hervorragend zusammen. Da gibt es inhaltlich immer wieder ganz viele Berührungspunkte. Mit der Gliederung der ehemaligen Abteilung Immobilienmanagement in jetzt zwei unterschiedliche Bereiche stellen wir eine weitere Spezialisierung auf den jeweiligen Fachgebieten sicher und sind somit bestens für die Zukunft aufgestellt.“

Für die Umstrukturierungen wird kein zusätzliches Personal benötigt – im Gegenteil: Die Stadtverwaltung erhofft sich dadurch eine noch ökonomischere Arbeitsweise.

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Sie haben die Stadt Rietberg (in diesem Fall das Stadtwappen) fest im Griff: (von links) Rüdiger Ropinski (neuer Abteilungsleiter Räumliche Planung und Entwicklung), Alfons Hollenhorst (ehemaliger Abteilungsleiter Räumliche Planung und Entwicklung), Jörn Frensemeier (ehemaliger Wirtschaftsförderer und jetzt neu in der Abteilung Räumliche Planung und Entwicklung) sowie die neue Wirtschaftsförderin Renate Pörtner. (Foto: Stadt Rietberg)