Neuenkirchener Spielplatzpaten feiern zweites Spielplatzfest

Von dieser Win-win-Situation profitieren alle gleichermaßen. Zum zweiten Mal richtete die Gemeinschaft der Pflegepaten ihr Spielplatzfest im Neuenkirchener Neubaugebiet Markenstraße aus. „Wir haben als Stadt gute Erfahrungen mit diesem Konzept gemacht. Es bietet einen Mehrwert für alle Beteiligten“, betonte Bürgermeister Andreas Sunder bei seinem Besuch.

Als Gastgeschenk hatte Rietbergs erster Bürger einen Karton mit süßen Naschereien mitgebracht. Genau das passende Präsent für die muntere Rasselbande, die regelmäßig den Spielplatz bevölkert. Andreas Sunder weiter: „Dieses Engagement gewährleistet mehr Qualität für weniger Geld.“

Von den 45 Häusern in dem Neubaugebiet beteiligen sich 38 an der Patengemeinschaft für den Spielplatz. Dabei herrschte von Anfang an Mitspracherecht bei der Gestaltung des rund 600 Quadratmeter großen Areals. Im Rahmen der Spielleitplanung überlegten die Anwohner gemeinsam mit Martin Hillemeyer, Leiter des Familienzentrums, sowie Jürgen Kemper, im Rathaus zuständig für die Spiel-, Sport- und Bolzplätze, wie der Spielplatz aussehen sollte.

Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans (links) und Bürgermeister Andreas Sunder (Zweiter von rechts), überbrachten süße Geschenke für die Kinder auf dem Spielplatz – stellvertretend entgegengenommen von Anwohnerin Aljona Wiens und Kassenwart Pascal Jenowitz.

Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans (links) und Bürgermeister Andreas Sunder (Zweiter von rechts), überbrachten süße Geschenke für die Kinder auf dem Spielplatz – stellvertretend entgegengenommen von Anwohnerin Aljona Wiens und Kassenwart Pascal Jenowitz.

Und auch beim anschließenden Aufbau, der vom TÜV abgenommen wurde, halfen die Anwohner tatkräftig mit. Die dadurch erzielten Einsparungen flossen, sehr zur Freude der kleinen Nutzer, in die Anschaffung von zusätzlichen und besseren Spielgeräten. Insgesamt wurden zirka 10.000 Euro verbaut. Für zusätzliche 3.500 Euro ist der Boden vorbereitet worden. Die Mitarbeiter der Baubetriebsabteilung hatten den Rasen eingesät.

Die Pflege des Spielplatzes liegt aber wieder in den Händen der Interessengemeinschaft. Hecke und Rasen schneiden, Kanten abstechen und Mülleimer leeren gehören zu den Aufgaben. „Das könnten unsere Mitarbeiter vom Bauhof in diesem Ausmaß gar nicht leisten“, erklärt Andreas Sunder. Als Dank gibt es für die Patengemeinschaft eine Aufwandentschädigung von der Stadt Rietberg. Von diesem Geld wurden bereits Gartengeräte angeschafft. Außerdem können die Spielplatz-Paten sich so jedes Jahr mit ihrem Spielplatzfest selber für die geleistete Arbeit belohnen.