Neue Turnhalle in Neuenkirchen mit Spielfest eingeweiht

Wer da nicht mitmacht, ist selber schuld: Beim Spiel- und Sportfest in der frisch sanierten Turnhalle in Neuenkirchen am Diekamp blieben am Samstag garantiert keine Kinderwünsche unerfüllt. Der TuS Westfalia Neuenkirchen hatte ganze Arbeit geleistet und die Halle kurzerhand in einen Bewegungsparcours verwandelt, der nicht nur bei den jungen Sportsfreunden prima ankam. Auch Bürgermeister Andreas Sunder staunte, wie vielseitig die neue Sportstätte genutzt werden kann.

Er bedankte sich beim Neuenkirchener Sportverein für die Geduld, die die insgesamt 1530 Mitglieder während der Sanierung aufgebracht hatten, betonte aber auch, wie sehr er sich freut, dass nun alles in frischem Glanz erstrahlt: „Da haben wir wirklich ein Schmuckstück geschaffen.“ Das findet auch Raimond Pröger, Vorsitzender des TuS Westfalia. „Das Warten hat sich eindeutig gelohnt“, sagte er im Rahmen einer kurzen Ansprache und bedankte sich bei Stadtoberhaupt Andreas Sunder mit einem vereinseigenen T-Shirt. Auch Neuenkirchens Ortsvorsteherin Bärbel Diekhans wäre bei dem sportlichen Nachmittag gern dabei gewesen, musste aber krankheitsbedingt absagen. Sie ließ beste Grüße ausrichten und wünschte allen einen vergnüglichen Tag.

Vorsitzender Raimond Pröger (l.) bedankte sich bei Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder für die neue Halle mit einem vereinseigenen T-Shirt von Westfalia Neuenkirchen.

Vorsitzender Raimond Pröger (l.) bedankte sich bei Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder für die neue Halle mit einem vereinseigenen T-Shirt von Westfalia Neuenkirchen.

Den hatten die vielen Kinder auf jeden Fall. Begeistert kugelten sie sich über dicke Turnmatten, balancierten auf Kästen und Schwebebalken, schaukelten an Ringen und Trapez oder hüpften ausgelassen auf dem Trampolin fast bis unter die Decke der schmucken neuen Halle. Die besticht nicht nur dadurch, dass sie sowohl eine große Haupthalle als auch eine kleinere für Gymnastik bietet, sondern insbesondere durch ihr freundliches und helles Ambiente. Holzoptik an Wänden und Türen macht es behaglich, viel Glas und helle Lampen setzen alles ins rechte Licht. Außergewöhnlich: Der Boden, der in einem satten und modernen Rot daherkommt.

Raimond Pröger ist glücklich, sind doch nun sämtliche Abteilungen und Gruppen des TuS Westfalia wieder in einer Sportstätte vereint. „Bis zuletzt waren wir über alle Ortsteile verstreut, weil hier in Neuenkirchen die Hallenkapazitäten nicht gereicht haben.“ Das gehört nun endgültig der Vergangenheit an. 40 Aktive hatten sich Samstag für die Einweihung ins Zeug gelegt und das Fest organisiert.