Neubürger-Empfang zeigt: „Rietberg ist und bleibt attraktiv“

Rietberg ist nach wie vor interessant für junge Familien und Neubürger. Im vergangenen Jahr waren 1410 Mensch nach Rietberg gezogen – beziehungsweise in einen der sieben Stadtteile. „Rietberg ist und bleibt attraktiv“, resümierte Andreas Sunder jüngst beim Empfang für alle Neubürgerinnen und Neubürger. Rund 100 Frauen und Männer, oft mit ihren Kindern, waren gern der Einladung des Bürgermeisters in die Multifunktionshalle des Bibeldorfes gefolgt.

Den 1410 Neuanmeldungen standen 1355 Abmeldungen gegenüber, so dass die Einwohnerzahl Rietbergs auf aktuell 30.454 wächst. Tendenz steigend. Zusätzlich sind 48 Rietberger als deutsche Staatsangehörige eingebürgert worden.

Manche Neubürger haben in Rietberg eine Arbeit gefunden, viele sind der Liebe wegen nach Rietberg gekommen, wie Sunder in Kurzinterviews erfuhr. Einige kommen aus der unmittelbaren Umgebung: aus Rheda-Wiedenbrück oder Lippstadt. Andere siedelten aus China, Mexiko, den Niederlanden oder der Türkei über nach Rietberg.

So wie beispielsweise Abdullah Kuru. Der Vorbeter des türkisch-islamischen Kulturvereins lebt nun mit seiner Familie in Neuenkirchen und sprach gemeinsam mit Pastor Andreas Zander von der katholischen Kirchengemeinde und dem evangelischen Pfarrer Dietrich Fricke ein Grußwort in der Basilika des Bibeldorfes.

Rietbergs Stadtmaskottchen Rieti bespaßt die kleinsten Neubürger in Rietberg

Das Andreas Sunder stellte sowohl sich selbst als auch die schönen Seiten der Stadt Rietberg vor. Von den Schulen über die Stadtbibliothek bis hin zum Gartenschaupark und der vielfältigen Vereinslandschaft. Alle sieben Ortsvorsteher hießen die Neu-Rietberger in ihren Stadtteilen persönlich willkommen. In Tischgruppen lernten sie einander sogleich besser kennen und verabredeten sich bereits zu einer der Stadtführungen, für die alle Gäste einen Gutschein erhielten.

DSC_9183

Rietbergs Stadt-Maskottchen Rieti kam gerade bei den jüngsten Neubürgern bestens an.

Bei den Kindern kamen die Plüsch-Rietis besonders gut an. Ein Hingucker war auch der große Rieti, der alle Gäste begrüßte und die jüngsten unter ihnen in die Spielecke begleitete.

Stadtarchivar Manfred Beine blickte umfassend auf die historische Vergangenheit Rietbergs und der sieben Stadtteile zurück; Cornelius Kuron, ehemaliger Schüler aus Rietberg und inzwischen Musikstudent in Osnabrück, untermalte den Neubürgerempfang musikalisch am Klavier.