Nach langjähriger Planung beginnt der Bau des Hybridrasenplatzes

Was lange währt, wird endlich gut: Die Fußballer von Viktoria Rietberg können sich über eine weitere positive Nachricht freuen. Am Montag, 3. April, sollen die Bagger am Sportplatz Berglage an den Teichwiesen anrollen. Dann beginnt der Umbau des Hauptplatzes in einen Hybridrasenplatz.

„Endlich kann es losgehen“, atmet Viktorias Fußball-Obmann Ralf Peterhanwahr durch. Nach Jahren des Hin und Hers, der Diskussionen und Planungen könne das „Jahrhundertprojekt“ der Abteilung nun endlich in die Tat umgesetzt werden, führt Peterhanwahr weiter aus. Am Montag soll der Umbau beginnen. Dann rücken Bagger und Maschinen an, um den Rasenplatz in Rietberg zu bearbeiten. Im Zuge der Umbaumaßnahmen wird die Spielfläche der 16 Mannschaften starken Abteilung in einen Hybridrasenplatz umgewandelt. Dabei wird eine Matte mit Kunstfasern in den Boden eingelegt. Der Rasen wächst nach der Aussaat durch die Matte durch. „Dadurch wird der Platz deutlich stabiler und ebener“, erläutert der Rietberger Fußball-Obmann. Darüber hinaus werden eine Drainage und eine Bewässerungsanlage eingebaut. Beide Maßnahmen verbessern die Regeneration der Rasenfläche. Ende August oder Anfang September soll der Platz wieder bespielbar sein. „Bis dahin muss die neue Fläche ruhen, damit der Rasen anwachsen kann“, sagt Peterhanwahr. Kosten von 250 000 Euro trägt die Stadt Rietberg. „Wir möchten uns ausdrücklich bei der Stadt und Bürgermeister Andreas Sunder für die enorme Unterstützung und Kooperationsbereitschaft in den vergangenen Monaten der Planungsphase bedanken“, unterstreicht der Fußball-Obmann. Den symbolischen Spatenstich nimmt er gemeinsam mit dem Bürgermeister am Sonntag vor. In der Halbzeitpause der Partie der Viktoria gegen den TuS Friedrichsdorf soll dieser erfolgen.

Ebenfalls geplant ist die Errichtung einer zusätzlichen Flutlichtanlage am Hauptplatz. Die muss die Viktoria aber aus eigenen Mitteln finanzieren. „Wir rechnen mit Investitionen in Höhe von 35 000 Euro“, sagt Peterhanwahr. Rund 20 000 Euro habe der Verein schon durch Spenden von Privatpersonen und Unternehmen gesammelt. „Wir suchen weiter Viktoria-Lichtgestalten, die unsere Jugendspieler nicht im Dunkeln stehen lassen.“