Mehr als 2100 Enten nehmen ordentlich Fahrt auf

Mehr als 2100 gelbe Enten schwammen am Sonntagnachmittag über die Ems. Am Ende erreichten alle das Ziel: die einen etwa früher, die anderen etwas später. Für die Besitzer der schnellsten Enten gab es attraktive Preise – das war die Schnatter-Regatta der Bürgerstiftung Rietberg.

Für die vierte Auflage ihrer Schnatter-Regatta hatte die Bürgerstiftung eine neue Route für die Enten gewählt: Start war an der Emsbrücke hinter dem Lind Hotel. Kuratoriumsvorsitzender Norbert Laumeier und Vorstandsvorsitzender Andreas Sunder zählten gemeinsam mit den hundert Zuschauern einen Countdown und die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr ließen die tausenden Enten bunt gemischt aus einem Sack zu Wasser.

Zieleinlauf: Nach rund 700 Meter waren es erneut die Kameraden der Feuerwehr, die in der Ems stehend den Zieleinlauf kontrollierten und die Gewinnnummern verlasen.

Ziel war etwa 700 Meter flussabwärts, auf Höhe des DRK-Kindergartens. Auf diesem Stück hat die Ems eine höhere Fließgeschwindigkeit als auf der Strecke der vergangenen Jahre und die Enten hatten einige Stromschnellen zu überwinden. Das machte den Wettkampf spannender und die Führung im Entenrennen wechselte mehrfach. Am Ende waren es die Kameraden der Feuerwehr, die die schnellsten Enten im Ziel in Empfang nahmen und die Gewinnnummern auf deren Bauch laut vorlasen.

In den zurückliegenden Wochen hatte die Bürgerstiftung die Enten zu je drei Euro verkauft, um so die weitere Arbeit der Stiftung zu finanzieren. Noch am Sonntag selbst, dem verkaufsoffenen Sonntag mit mehreren tausend Besuchern auf der Rathausstraße, hatte die Bürgerstiftung »neue Paten« für mehr als 400 Enten finden können. Mit dem Erlös sollen ganz unterschiedliche Projekte unterstützt werden, die das öffentliche Leben und das Allgemeinwohl in Rietberg fördern.

Die Gewinnnummern sind im Internet auf www.buergerstiftung-rietberg.de veröffentlicht. Bis spätestens zum 15. November können die Preise bei der Bürgerstiftung abgeholt werden.

Titelbild: Start frei – Die Feuerwehrkameraden ließen die tausenden Enten zu Wasser – Norbert Laumeier, Andreas Sunder und viele Neugierige schauten zu.

Quelle: Stadt Rietberg