Jungschützen haben Druffeler Spielplatz im Blick

Über das gesamte Stadtgebiet verteilt gibt es rund 75 Spielflächen und Bolzplätze. Die alle sauber, sicher und in Schuss zu halten ist eine Mammutaufgabe für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Baubetriebsabteilung. Umso schöner, wenn sich immer wieder engagierte Bürger melden und die Patenschaft für einen der Spielplätze übernehmen. So, wie jetzt die Jungschützen der St.-Johannes-Schützenbruderschaft Druffel.

„Wir wollen uns nicht nur im Schützenverein engagieren, sondern auch in der Dorfgemeinschaft“, sagt Sebastian Bunger. Deshalb hat er jetzt zusammen mit Jens Rehkemper einen Kooperationsvertrag mit der Stadt unterzeichnet. Darin verpflichten sich die Jungschützen, auf dem etwa 500 Quadratmeter großen Spielgelände vor dem Bürgerhaus Druffel regelmäßig nach dem Rechten zu sehen. „Wöchentliche Sichtkontrolle heißt das genau“, sagt Josef Brandtönies von der Stadtverwaltung, der sich um alle städtischen Spielplätze kümmert. Hinzu kommt, zumindest in den Sommermonaten: jede Woche den Rasen zu mähen. Auch im weiteren Jahresverlauf gehört die Grünpflege zu ihren Aufgaben.

Bei Bedarf unterstützen die Mitarbeiter des Bauhofes natürlich nach wie vor. Sie kümmern sich ohnehin weiterhin um den regelmäßigen Sicherheitscheck der Spielgeräte. Doch sie sind von den regelmäßigen Arbeiten auf dem Gelände entlastet und können sich um die vielen anderen Aufgaben kümmern.

„Vor allem kann eine solche Patenschaft ein Qualitätsgewinn sein“, hofft Matthias Setter, Fachbereichsleiter Bauen im Rathaus, „wenn sich Bürger wirklich engagiert um die Anlagen in ihrem eigenen Ort kümmern.“ Er bezeichnet die Jungschützen in Druffel als Vorbild und freut sich über ähnliche Nachahmer. „Wir freuen uns über alle Bürger oder Gruppen, die bereit sind, auch an anderen Stellen im Stadtgebiet eine Patenschaft zu übernehmen.“

Bild: Josef Brandtönies, die Jungschützen Sebastian Bunger und Jens Rehkemper, sowie Ortsvorsteher Thomas Kofort (von links) bei der »Übergabe« auf dem Spielgelände. Foto: Stadt Rietberg

Quelle: Stadt Rietberg