Handball-Herren der HSG Rietberg-Mastholte hoffen auf den Derby-Erfolg in Isselhorst

Die Handballer der HSG Rietberg-Mastholte nehmen an diesem Wochenende wieder den Spielbetrieb auf. Nach der Winterpaus (ja so etwas gibt es auch beim Hallensport), reist die HSG zum Kreisderby in der Landesliga ins benachbarte Isselhorst. Eine Partie mit ordentlich Zündstoff, Prestige und einem alten Bekannten: Mastholte Urgestein „Heini“ Wöstemeier steht beim TVI als Coach an der Seitenlinie. Umso mehr hofft man im Lager von Rietberg-Mastholte auf zahlreiche Zuschauer.

Wöstemeier spielte selber lange für den damaligen Verein Rot-Weiß Mastholte, ehe er das Zepter als Coach der Handball Spielgemeinschaft in die Hand nahm. Einige der aktuell aktiven HSG-Akteure standen damals unter seiner Regie auf dem Hallenparkett. Somit freuen sich alle im Lager der HSG Rietberg-Mastholte besonders auf die Partie, die am Sonntag um 18 Uhr in Isselhorst angepfiffen wird.

„Die kurze Pause war bitter nötig“, so HSG-Trainer Ralph Eckel, der darüber erfreut ist, „dass wir mit einem Spiel beginnen, dass wir nicht unbedingt gewinnen müssen.“ Freuen durfte sich der Coach insbesondere über die gute Trainingsbeteiligung in der letzten Woche. Trotzdem schiebt er die Favoritenrolle gerne an den Gastgeber ab, schließlich liegt Isselhorst lediglich zwei Punkten hinter dem aktuellen Tabellenführer TuS Bielefeld/Jöllenbeck II. Um das schnelle Tempospiel des TVI abzufangen und gleich im Keim zu ersticken, fordert Trainer Eckel von seinem Team schnelles Umschalten vom Angriff auf die Abwehr, um die für schnelle Tempogegenstöße bekannten Isselhorster garnicht erst in ihr Spiel kommen zu lassen.

Ein großes Fragezeichen steht allerdings noch hinter dem HSG Rietberg-Mastholte Torschützen vom Dienst, Michael Göppinger, der eventuell für das Derby auszufallen droht. Ansonsten steht dem Coach aber der komplette Kader zur Verfügung, sodass man frohen Mutes auf die Partie blickt, auch wenn man sich natürlich im Klaren ist, dass der Isselhorster Coach alle Stärken und Schwächen der Mannschaft kennt. Schließlich kennt er die Jungs und hat in dieser Saison schon so einige Spiele der HSG beobachtet.

Um das Derby für sich zu entscheiden und um vor allem wichtige Punkte gegen den Abstieg zu sammeln, erwartet Ralph Eckel nicht nur von seinem Team eine große Leistung. Auch die hoffentlich zahlreichen Zuschauern im Rücken müssen alles geben, damit die Überraschung gelingen kann. Also auf geht´s am Sonntag in die Halle nach Isselhorst – für Mannschaft, Trainer und Zuschauer!