Geplante Festsetzung von Überschwemmungsgebieten

Im September werden nun die Unterlagen öffentlich ausgelegt, in denen die Bezirksregierung Detmold die Überschwemmungsgebiete rund um den Ölbach an der Ortsgrenze Varensell neu festsetzt. Dies bietet den Bürgern, deren Belange durch diese Festsetzung betroffen sind, die Möglichkeit, bei der Bezirksregierung Einwände einzureichen.

Die Bezirksregierung Detmold hat für den Ölbach das Überschwemmungsgebiet von der Mündung in die Wapel in Rheda-Wiedenbrück bis Schloß Holte-Stukenbrock neu ermittelt. Diese Ausweisung soll nun mit einer Rechtsverordnung festgesetzt werden. Und damit sind auch einige Regeln und Anforderungen an die Grundstücksbesitzer verbunden. Beispielsweise wird das Baurecht eingeschränkt. Für andere Fluss- und Bachläufe im Stadtgebiet werden weitere Neufestsetzungen erst in Zukunft erwartet.

Der Entwurf dieser ordnungsbehördlichen Verordnung wird nun vom 1. bis 30. September mit den zugehörigen Übersichtskarten bei der Stadtverwaltung Rietberg, Bolzenmarkt 4-6, Zimmer 15, öffentlich ausgelegt und kann dort während der regulären Dienststunden eingesehen werden. Ausnahme: Am 25. September bleibt das Rathaus aufgrund einer betrieblichen Veranstaltung geschlossen.

Es besteht auch die Möglichkeit, im Internet auf der Homepage der Bezirksregierung Detmold (www.brdt.nrw.de) unter Eingabe des Suchbegriffes »Überschwemmungsgebiete« die Unterlagen einzusehen.

Einwendungen gegen die geplante Festsetzung des Überschwemmungsgebietes können bis einschließlich 14. Oktober bei der Stadt Rietberg, Der Bürgermeister, Rathausstraße 31, 33397 Rietberg, oder bei der Bezirksregierung Detmold, Dienstgebäude Minden, Büntestraße 1, 32427 Minden, schriftlich oder zur Niederschrift erhoben werden.