Gartenschaupark – wie geht´s ab 2017 weiter?

Wie sieht die Zukunft des Rietberger Gartenschauparks aus? Das möchte Stadtoberhaupt Andreas Sunder mit möglichst vielen Bürgern diskutieren. Zum Auftakt dieser Beteiligung sind alle Interessenten für Dienstag, 5. April, 19.30 Uhr, zu einer Versammlung in die Cultura eingeladen. Unter anderem werden an diesem Abend die Ergebnisse eines Workshops zur Park-Zukunft mit Professor Heinz Hallmann (Aachen) erstmals öffentlich vorgestellt.

Dass sich der Bürgermeister mit der Frage beschäftigt, was aus dem Nachfolgegelände der Landesgartenschau wird, liegt an einer veränderten Finanzsituation ab dem Jahr 2017. Denn dann werden die Rücklagen der Park-GmbH aufgebraucht sein. Das wiederum bedeutet, die Finanzspritze der Stadt für die Park-GmbH müsste höher ausfallen als bisher. Bürgermeister Sunder schätzt den künftigen Zuschussbedarf auf mindestens 500.000 Euro im Jahr – zumindest wenn der bisherige Standard in Rietbergs attraktivster Freizeitanlage erhalten bleiben soll, wird diese Summe fällig.

„Ich stehe zu unserem Park“, versichert Andreas Sunder, betont aber gleichzeitig, dass er sich eine offene Diskussion mit den Bürgern wünscht, denn „die Gedanken sind frei – diskutiert und durchgespielt werden darf deshalb erst einmal alles.“ Ob am Ende unter dem Strich stehen wird „alles bleibt wie gehabt“ oder ob es auf ein „alles wird anders“ hinausläuft, wird sich zeigen. Fakt ist: Die Besucher lieben ihren Park. Das beweist die jährlich steigende Zahl der Gäste (derzeit 330.000 pro Jahr).

Der Bürgermeister und Park-GmbH-Geschäftsführer Peter Milsch freuen sich auf viele Ideen, Anregungen und Meinungen am 5. April. Jeder ist willkommen, eine Anmeldung nicht erforderlich.