Familienfest im Gartenschaupark Rietberg lockt 3000 Besucher

Das war für viele Kinder ein Ferienauftakt nach Maß. Das traditionelle Fest des Fördervereins Gartenschaupark lockte knapp 3000 Besucher in das weitläufige Areal des Parkteils Neuenkirchen. „Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden“, bilanzierte Vorsitzender MdL André Kuper. Bei sommerlichen, fast schon zu heißen Temperaturen gab es neben den gewohnten vielen Angeboten eine Reihe von außergewöhnlichen Mitmachaktionen, für manche davon standen aufgrund des Ansturms Kinder und Eltern auch geduldig in der Schlange.

Dazu gehörte unbedingt das mobile Wasserbecken. Auf rund 15.000 Litern frischem Nass konnten die jungen Besucher mit Paddelbooten nach Herzenslust umhertoben. Mindestens genau so beliebt, die menschlichen Wasserbälle. Hierzu wurden dünne Plastikfolien zu riesigen Kugeln aufgeblasen, in denen jeweils ein Kind Platz genug hatte. Die Bälle ließen sich dann durch allerlei Bewegungen bis hin zu flotten Salti quer über das große Becken treiben. „Gerade am und im Wasser hatten alle viel Spaß, sowohl an der mobilen Anlage wie auch an der Sennebachlandschaft, die seinerzeit auch durch den Förderverein initiiert worden war“, blickte André Kuper am Nachmittag auf die vielen Kinder, die bei der Wärme das erfrischende Nass förmlich suchten.

Wagemutige erklommen den riesigen Ball, mit dem man von einer Rampe aus über die große Wiese kugeln konnte. Speziell für die Kleineren eine ideale Förderung der Koordination: die vom Vize-Fördervereinsvorsitzenden Uli Schönebeck betreute Bewegungsbaustelle des Deutschen Kinderhilfswerks, die an der Volksbank-Arena zum Einsatz kam. Hier begeisterte auch das Kindertheater Rumbalumba, ebenso wie die 10jährige Nicole, die erste große Bühnenerfahrungen in Sachen Gesang schon erfolgreich in der TV-Sendung The Voice Kids hatte sammeln können.

„Toben und Tollen unter Anleitung“

Familienfest Förderverein Gartenschaupark 2014 - TöpfernWie immer dicht umlagert: die Zaubertöpferscheibe von Thomas Benirschke, der den kleinen Gästen half, Vasen und andere Gefäße aus dem nassen Tonmaterial zu formen. Ebenfalls viel zu tun hatte Karin Wolf von der gleichnamigen Rietberger Künstlerwerkstatt. Bei ihr durften Souvenirs für das heimische Kinderzimmer gebastelt werden. „Toben und Tollen unter Anleitung, das war möglich beim Spiel ohne Grenzen. Und auch diese flotten Wettkämpfe wurden richtig gut angenommen“, freute sich Uli Schönebeck, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins.

Eine große Hüpfburg mit zentralem Kletterturm ergänzte die besonderen Möglichkeiten beim diesjährigen offenen Familienfest. „Dass wir solche Angebote vorhalten können, ermöglichen unsere Mitglieder“, gibt Andre Kuper den Dank vieler Eltern weiter. „Wir haben rund 1200 Vereinszugehörige, Privatpersonen, wie auch Vereine und Firmen in unseren Reihen. Jeder mehr ist ein wichtiger Mosaikstein, um unseren Beitrag zum Erhalt unseren schönen Parks auch in Zukunft leisten zu können.“

Förderverein-Mitglieder ehrenamtlich im Park im Einsatz

Der Förderverein pflege nicht nur die informative Geselligkeit, beispielsweise durch geführte Wanderungen im Park und vermehrt auch Ausflugstouren in aktuelle Landesgartenschauen und weitere Parks. „Unsere Mitglieder sind hier im Nachfolgegelände der NRW-LGS 2008 auch ehrenamtlich aktiv, betreiben mit viel Einsatz die Kleingartenparzelle, kümmern sich um die Gärten unserer Rietberger Partnerstädte oder pflegen das große Rosenbeet unweit der Arena“, so der Vorsitzende weiter.

Und: „Unsere Mitglieder ermöglichen auch die finanzielle Förderung, so zahlen wir unter anderem den Wechselflor in den Beeten und unterstützen besondere Neuanschaffungen wie das Naturwassertretbecken und den Rutschenturm.“ Derzeit überarbeite der Förderverein seinen Internetauftritt, „um dann mit erweiterten Informationen weitere Mitglieder anzuwerben. Und natürlich: Nicht nur Rietberger können bei uns Mitglied werden“, erklärt André Kuper.

Zum Erfolgsmodell entwickelte sich am Sonntag die neu aufgelegte Ferienerlebniskarte, rund 150 solcher Tickets wurden ausgestellt, damit sind es nur noch ganz wenige Nummern bis zu 15.000 Saisonkarte.