Europas größter Hüpfburgenpark ab 6. Juni in Rietberg

„Wir freuen uns schon auf die Begeisterung der Kinder!“ Peter Milsch, Gartenschaupark-Geschäftsführer und Aufsichtsratsvorsitzender Andreas Sunder blicken voller Vorfreude auf den kommenden Freitag, 6. Juni. Denn dann startet im Parkteil Neuenkirchen das mehrwöchige Tobespektakel, sprich: Europas größter Hüpfburgenpark schlägt seine sprichwörtlichen Zelte auf; und das sogar bis zum 22. Juni – also Spaß pur für mehr als zwei Wochen.

„Wir haben in der Vergangenheit immer wieder feststellen können, dass die verschiedenartigsten Hüpfburgen bei unseren Veranstaltungen im Park extrem gut angenommen werden. Die Kinder haben ihre helle Freude daran, zu klettern, zu springen, zu hüpfen und alle Facetten einer modernen Hüpfburg auszuprobieren. Deshalb haben wir voriges Jahr das Experiment einer speziellen Hüpfburgenveranstaltung gestartet, mit großem Erfolg“, so Milsch weiter. Täglich ab 11 Uhr bis 20 Uhr sind die Burg-Anlagen im Gartenschauparkteil Neuenkirchen während des Aktionszeitraums geöffnet.

Da wartet dann zum Beispiel „Old Macdonald’s Farm“ auf viele fröhliche Mädchen und Jungen. Allein dieses Element hat eine Grundfläche von 35 mal 22 Metern. Gleich acht große Gebläse sind notwendig, um die Außenhaut in Form zu halten. Eine elf Meter lange Rutsche, ein großes Trampolin, ein Leuchtturm und sogar ein Fußballfeld sind weitere Bestandteile der umfangreichen Anlage.

„Man mag es kaum glauben, aber die Geschichte der Hüpfburgen ist vergleichsweise jung“; so Milsch. Sie begann 1977 in Österreich. Dort wollte Elisabeth Kolarik eine aufblasbare Spielwiese für das Zimmer ihrer Tochter konstruiert wissen. Ihren Entwuf setzte ein englisches Unternehmen mit Stoffen, wie sie für Heißluftballons verwendet werden um. Durch einen Irrtum bei den Maßangaben fiel diese Urversion jedoch zu groß aus und konnte nur draußen aufgebaut werden. Daraus entwickelte die Österreicherin verschiedenste Modelle und gründete auch einen Restaurantbetrieb, zu dem solche Hüpfanlagen gehörten.

Heute verwendet man luftddichtes, belastbares Gewebe, das mit speziellen Gebläsen luftbefüllt wird. „Wichtig ist auch bei uns im Park zu beachten, dass die Hüpfburgen nur barfuß oder mit Socken genutzt werden dürfen. Spitze Gegenstände würden die Außenhaut beschädigen“, so Milsch, der für alle Familien die gute Nachricht bereit hält: „Wir können auch in diesem Jahr die Hüpfburgen zum Spielen und Toben freigeben ohne eine besondere Nutzungsgebühr zu erheben. Klar im Vorteil ist, wer für sich und seine Kinder eine Jahreskarte besitzt. Und das nicht nur bei dieser Attraktion; denn es folgen noch weitere interessante Kinder- und Familienveranstaltungen wie z. B. das Familienfest des Fördervereins, das Sommerfest im Forum Natur, Rietis Käfertreffen, Rockmusik für Kids mit der Gruppe Randale, das Ritter- und Prinzessinnenfest, das Drachenfest und vieles mehr. “

Der Tageseintritt beträgt 3,50 Euro pro Erwachsenem inklusiv eigener Kinder bis 17 Jahre, Dauerkartenbesitzer kostenlos. Die Jahreskarte kostet für einen Erwachsenen mit beliebig vielen eigenen Kindern 16 Euro, die Familienkarte 32 Euro. Tickets sind erhältlich im Bürgerbüro der Stadt Rietberg, Rathausstraße 36, zu den üblichen Öffnungszeiten und an der Hauptkasse am Gartenschaupark-Eingang Mitte (Torfweg gegenüber Omnibusbahnhof) täglich von 10 bis 16 Uhr. Weitere Informationen unter www.gartenschaupark-rietberg.de und www.rietberg.de.