Eltern bauen Buswartehäuschen in Druffel in Eigeninitiative

Die Grundschulkinder in Druffel können am Nordring jetzt unter einem festen Dach auf ihren Bus warten. In Eigeninitiative haben Eltern das Holzhäuschen zusammengebaut. Die Stadt Rietberg hatte das Material zur Verfügung gestellt. Schon im vergangenen Frühjahr ist der Haltepunkt am Nordring eingerichtet worden. Rund 15 Mädchen und Jungen steigen hier morgens ein und mittags wieder aus. Der Schulbus bringt sie täglich zur Grundschule Neuenkirchen.

Eltern aus der Siedlung Nordring/Kreutzbreede/Breedeweg hatten sich dafür stark gemacht, dass ihre Kinder nicht die vielbefahrene Druffeler Straße überqueren müssen, um dann am Bürgerhaus in den Schulbus zu steigen. Die Markierung eines Fußgängerüberweges auf der Druffeler Straße, so der erste Wunsch, war nicht möglich. Stattdessen wurde eine zusätzliche Haltestelle am Nordring eingerichtet.

Dort fehlte jetzt nur noch ein Unterstand, damit die Kinder bei Regen im Trockenen auf den Bus warten können. Dafür hat die Stadt Rietberg das notwendige Material finanziert. Zusammengebaut wurde das Wartehäuschen unter der Regie von Ortsvorsteher Thomas Kofort in den Werkstätten der Zimmerei Kückmann, die auch das Material vorbereitet hatte.

„Diese Gemeinschaftsaktion finde ich klasse“, lobt Stadtoberhaupt Andreas Sunder das gelungene Zusammenspiel von Bürgern, Stadt und Handwerk. „Diese Aktion spiegelt hervorragend wieder, wie ich mir das Miteinander und die Unterstützung von Ehrenamt in unserer Stadt vorstelle: Die Stadt zahlt das Material und Bürger bauen es in ehrenamtlicher Arbeit zusammen. Das ist beispielgebend für viele andere Aktionen auch.“

Das Foto zeigt Druffels Ortsvorsteher Thomas Kofort, Rietbergs Bürgermeister Andreas Sunder und Mutter Tina Hartwig (von links) mit einigen Schulkindern bei der Begutachtung des neuen Wartehäuschens am Nordring in Druffel. (Foto: Stadt Rietberg)