Drache entfacht das „Feuer der Liebe“

Platz eins für die letzte Veranstaltung im Jahreskalender: Das Drachenfest im Klimapark Rietberg hat am Sonntag den bisherigen Besucherrekord geknackt. 6600 Gäste pilgerten zum Saisonabschluss in den Gartenschaupark Rietberg. Drache Fangdorn bewies eindrucksvoll, dass auch gefährlich aussehende Fabelwesen liebevoll und freundlich sein können.

Als Zeichen seiner Zuneigung spuckte er seinen Fans dann auch das „Feuer der Liebe“ entgegen, wie Drachenvater Guido Peter betonte. Angesichts der Feuerfontänen ging dann aber doch ein leises Raunen durch die Zuschauerreihen – ein feuerspeiender Drache ist eben eine respektvolle Erscheinung. Auch wenn es sich um einen zahmes Exemplar wie Fangdorn handelt. Zuvor hatte der grüne Riese gemeinsam mit Guido Peter und einigen Kindern schon gezaubert: Tücher verschwanden und tauchten plötzlich wieder auf, aus einem kleinen Stock wurde im Handumdrehen eine langer Pfahl und ein Taschentuch, das Guido Peter genüsslich zerkaute, kam als mehrere Meter langes Riesenkaugummi wieder zum Vorschein – beeindruckend, fanden die Kinder.

Drache Fangdorn mit Guido Peter

Drache Fangdorn mit Guido Peter

Dreimal durfte Fangdorn in die Arena. Doch auch vor und nach seinen Shows hatte das Drachenfest einiges zu bieten. Wer wollte, konnte sich seinen eigenen Drachen basteln – aus Papier, zum Fliegen. Ben Lewis Dören (6 Jahre) aus Langenberg nahm seinen flotten Flieger stolz mit nach Hause. „Den finde ich super, genauso wie das ganze Fest“, befand der Sechsjährige. Zierkürbisse zum Bemalen und Schnitzen fanden reißenden Absatz und waren am frühen Nachmittag bereits vergriffen. Wer zwischen so viel herbstlichem Programm eine Abwechslung brauchte, konnte sich an Informationsständen der Projektpartner im Klimapark über regenerative Energien informieren, mehr über den Masterplan „100 Prozent Klimaschutz“ der Stadt Rietberg erfahren oder die rollende Waldschule besuchen.

Nach dem ereignisreichen Tag waren sich viele Kinder einig: Fangdorn muss im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederkommen.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Rietberg (www.rietberg.de)