Die Alltagsmenschen sind zurück

Herausgeputzt und frisch lackiert präsentieren sich die Alltagsmenschen jetzt wieder vor dem Rietberger Rathaus. Vandalismus und zusätzliche Haarrisse hatten eine Überarbeitung der Figuren nötig gemacht.

Die dafür fälligen Kosten in Höhe von etwa 3500 Euro teilen sich die Stadt Rietberg, die Sparkasse, die Bürgerstiftung, die Stiftung der Rietberger Wirtschaft für Kultur, Bildung, Sport- und Heimatpflege und der Mastholter Heimatverein. Letzterer hatte die Alltagsmenschen im Jahr 2005 erworben.

Hauptanlass für die Restaurierung: Im Februar war die Nonnenskulptur mit blauer Farbe beschmiert worden. „In diesem Zusammenhang sind uns Haarrisse und Abplatzungen aufgefallen. Daher haben wir uns für eine komplette Überarbeitung entschieden“, berichtet Mastholtes Ortsvorsteher Gisbert Schnitker. Dass diese sehr aufwändig war, erklärt Holger Patt vom Atelier der Künstlerin Christel Lechner: „Die Figuren wurden abgeschliffen, von Hand gesäubert und schließlich neu bemalt.“ Vor allem die Einkaufsfrau sei sehr bemoost gewesen, sagte Patt bei der Anlieferung der Figuren. Dafür dass sie, die Nonne, der Aktenmann und der Fotograf jetzt in neuem Glanz erstrahlen, bedankten sich Bürgermeister Andreas Sunder und Gisbert Schnitker vom Heimatverein Mastholte bei allen Beteiligten.

Mitarbeiter des Bauhofs haben die Alltagsmenschen am Mittwoch vor dem Historischen Rathaus standfest verschraubt. Bis zum Winter sind die Figuren dort zu sehen, anschließend werden sie wieder vor dem Haus Reilmann in Mastholte aufgebaut.

Bild: Dank Dominik Bartels (Stadt Rietberg, von links), Bürgermeister Andreas Sunder, Andreas Schmitz (Atelier Lechnerhof), Frank Ehlebracht (Sparkasse), Holger Patt (Atelier Lechnerhof), Heinrich Rasche (Bürgerstiftung) und Gisbert Schnitker (Heimatverein Mastholte) erstrahlen die Alltagsmenschen in neuem Glanz. Foto: Stadt Rietberg