Bilanz des DRK zum Rietberger Strassenkarneval 2017

Im letzten Jahr sind die Umzüge am Rosenmontag dem Tiefdruckgebiet „Ruzika“ und seinen Sturmböen zum Opfer gefallen, in diesem Jahr hat es den abendlichen Strassenkarneval der Altweiber getroffen. Die Wettervorhersagen stimmten uns bereits im Vorfeld besorgt, letztlich konnten wir den Einsatz an Altweiber jedoch recht ruhig und störungsarm abwickeln (wir berichteten mit einer vorherigen Pressemitteilung).

Das Rosenmontagsgeschehen stand derweil in diesem Jahr wettertechnisch unter einem besseren Stern als noch der Altweiberumzug oder der Rosenmontag im vergangenen Jahr; es wurde lediglich zu den Abendstunden hin Regen gemeldet. Somit musste am gestrigen Tag der Krisenstab nicht zusammenfinden.

Der für uns zweigeteilt Einsatz am Rosenmontag verlief alles in allem ebenfalls recht ruhig ab. Der Kinderumzug, der wiederum (bzw. noch!?) den ersten Teil des Tagesgeschehens bestimmte lief gänzlich ohne Zwischenfälle durch gut besuchte Straßen, bevor er sich kurz vor Mittag am Ziel auflöste. Alle eingesetzten 34 Helfer (bis auf wenige Ausnahmen allesamt aus dem DRK Ortsverein Rietberg) konnten somit einen tollen Umzug des jecken Nachwuchses genießen.

Nach einer Mittagsverpflegung und der personellen und materiellen Verstärkung ging es dann am Nachmittag bereits nahtlos in den Einsatz für den „großen“ Umzug über.

Selbstverständlich durften wir auch in diesem Jahr am Rosenmontag das Prinzenpaar samt Präsidenten des GKGR, sowie Bürgermeister Andreas Sunder und Ordnungsamtsleiterin Martina Venne zu einer Stipvisite bei uns begrüßen. Sie alle ließen es sich nicht nehmen die eingerichteten Funktionsbereiche unter die Lupe zu nehmen und beeindruckt hiervon Dankesworte ob der ehrenamtlichen Leistung an uns alle zu richten.

Der Lindwurm des „großen“ Umzugs zog letztlich recht störungsfrei durch die Gassen der Stadt, so dass es auch hier zunächst für uns recht arbeitsarm blieb. Erwartungsgemäß fing die Arbeit für uns dann während des Zugverlaufes an, und die ersten Blessuren mussten versorgt werden. Bis zum Abend hin gab es hier jedoch glücklicherweise nur leichtere Blessuren zu beklagen, welche alle lokal vor Ort behandelt und versorgt werden konnten.

Insgesamt wurden von uns an beiden Tagen 168 Personen behandelt, wobei wir mehr als 90% aller Patienten vor Ort versorgen konnten und keinen weiteren Transport in ein Krankenhaus vornehmen mussten.

Am Altweibertag hatten wir eine Reduzierung der Behandlungszahlen im Vergleich zum Vorjahr, am Rosenmontag eine leichte Steigerung welche jedoch auf die Umzugsabsage im letzten Jahr zurück zu führen ist.

In Summe verzeichneten wir einen leichten Anstieg an alkoholisierten, sowie minderjährigen Patienten.

Unsererseits waren an beiden Tagen insgesamt 159 DRK-Kräfte, sowie 26 Einsatzkräfte der Informations- und Kommunikationsgruppe des Kreises GT im Einsatz (80, bzw. 15 an Altweiber und 79, bzw. 11 am Rosenmontag).

Die geleisteten Stunden der ehrenamtlichen Helfer belaufen sich auf insgesamt 2.727 Stunden (1.464 an Altweiber, 1.263 am Rosenmontag).

An beiden Tagen hatten wir zur Absicherung drei Unfallhilfsstationen, ein Behandlungszentrum, zwei Notärzte, neun Erstversorgerteams, fünf Rettungswagen, sowie vier (Rosenmontag: fünf) Krankenwagen im Einsatz.

Unterstützt wurden wir von Rotkreuzlern aus Gütersloh, Halle, Harsewinkel, Herford, Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Lippstadt Schloß Holte, Verl und Warendorf.

Quelle: DRK Ortsverein Rietberg e.V.