Bilanz des DRK zum Altweiberkarneval 2017

Nachdem uns die Wettervorherssage in diesem Jahr bereits im Vorfeld des Altweibertages Sorgen bereitet hat konnte der Einsatz trotz der widrigen Umstände alles in allem ruhig und störungsarm abgewickelt werden.

Nachdem die Freigabe des Umzuges durch den Krisenstab der beteiligten Behörden und Sicherheitskräfte zunächst entschieden wurde, konnte der medizinische Einsatz des DRK plangemäß starten. Erwartungsgemäß ergaben sich für unsere Helfer zu Beginn noch recht wenige Einsätze. Im Verlaufe des Einsatzes nahmen diese jedoch erwartungsgemäß zu, so dass schlussendlich eine Gesamtzahl von 76 Hilfeleistungen verzeichnet wurde, wovon elf Personen zur weiteren medizinische Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden mussten.

Somit gab es bei der Anzahl der Hilfeleistungen gesamt eine Reduzierung zum Vorjahr, wobei die Anzahl der alkoholbedingten Notfälle sowie der Minderjährigen Patienten jeweils leicht stieg.

Als besondere Herausforderung stellte sich die ansteigende Windstärke am Abend heraus. Aufgrund dieser Tatsache wurde im Verlaufe des frühen Abends der Krisenstab erneut einberufen und die Entscheidung gefällt das Zelt am Rathaus zu schließen. Glücklicherweise erweisten sich die Gäste als äußerst besonnen, so dass dieses zügig und ohne große Probleme vonstattenging; so konnten auch die zwischenzeitlich für die Schließung des Zeltes alarmierten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rietberg nach recht kurzer Zeit Ihren Einsatz wieder beenden und einrücken.

Für den Einsatz zum Altweiberkarneval waren (allesamt ehrenamtlich) insgesamt 80 Einsatzkräfte des DRK und 15 Kräfte der Informations- und Kommunikationsgruppe des Kreises Gütersloh im Einsatz.
Unterstützt wurden wir durch Kameradinnen und Kameraden aus den Gemeinschaften Gütersloh, Halle, Herford, Herzebrock-Clarholz, Langenberg, Lippstadt, Verl und Warendorf.

Für unsere Helfer schlägt dieser Einsatz letztlich mit einer Gesamtsumme von 1.464 Stunden zu Buche.

Quelle: DRK Ortsverein Rietberg e.V.