Auch in 20 Jahren noch modern

Beeindruckt zeigte sich Andreas Sunder jetzt von dem neuen Wohnpark Rieke im Stadtteil Mastholte. Die Investoren dieser seniorenfreundlichen Wohnanlage hatten den Bürgermeister zu einer Besichtigung eingeladen. Und der war ganz angetan von dem „stimmigen Gesamtkonzept“ der 25 Eigentumswohnungen gegenüber der Rudolf-Bracht-Grundschule.

Vor allem die Idee dahinter gefällt dem Stadtoberhaupt: „Hier nehmen private Investoren Geld in die Hand, um barrierefreien Wohnraum zu schaffen. Insbesondere ältere Mitbürger wollen heute gern in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und können hier in Mastholte ein neues Zuhause finden, das jeder Lebenslage angepasst ist. Älter werden, wo man alt geworden ist“, nennt Ferdinand Kraft daher den Grundgedanken.

Mit Ferdinand Kraft und Johannes Röhr sind es zwei Unternehmerpersönlichkeiten aus Mastholte, die für ihr hohes Verantwortungsbewusstsein für ihren Heimatort bekannt sind. Sie füllen diese Idee mit Leben und tragen damit auch dem demografischen Wandel Rechnung. Gegenüber dem Pausenhof der Grundschule an der Riekstraße sind fünf Häuser mit jeweils fünf Eigentums- oder Mietwohnungen entstanden, in denen alleinstehende Menschen oder Paare zentrumsnah leben können. Die Wohnungen sind mit Wohnflächen zwischen 64 und 118 Quadratmeter unterschiedlich groß. Die unmittelbare Nähe zu der Hausgemeinschaft Lebenswerk des Vereins Daheim mit Tagespflege, Pflegeplätzen und Seniorenwohnungen eröffnet weitere Möglichkeiten: Je nach Wunsch können Bewohner der neuen Wohnanlage einzelne Pflege- oder Service-Leistungen hinzubuchen.

Seit dem Baubeginn vor etwa 14 Monaten ist das gut 6 Millionen Euro schwere Großprojekt ordentlich vorangekommen. „An der geplanten Fertigstellung im August diesen Jahres halten wir fest“, sagt Investor Ferdi Kraft zufrieden. Hier sind etwa 15.000 Kubikmeter umbauter Raum entstanden; und 2200 Quadratmeter Wohnfläche. Gemeinsam mit ihren Gattinnen haben Ferdi Kraft und Hansi Röhr dem Bürgermeister jetzt den aktuellen Stand der Bauarbeiten gezeigt. Rietbergs erstem Bürger gefallen besonders die durchdachten Extras: So ist zum Beispiel der gesamte Wohnpark mit einer Tiefgarage unterkellert. Für jede Wohnung ist ein Stellplatz reserviert – und die sind mit 2,80 Meter breiter als üblich. Von der Tiefgarage aus ist jedes der fünf Häuser mit einem eigenen Fahrstuhl erreichbar. Jede Wohnung ist bereits jetzt mit einem Glasfaser-Anschluss für schnelles Internet ausgestattet. „Wir haben alles gut durchdacht“, erklärt Hansi Röhr. „Diese Wohnanlage soll auch in 20 Jahren noch modern sein.“ Ein eigenes Blockheizkraftwerk sorgt außerdem für eine effektive Stromversorgung.

15 Wohnungen werden zum Verkauf angeboten, zehn werden vermietet. Auf Sunders Nachfrage erläutertet Hajo Ahrens, dass bereits die Hälfte der Wohnungen vergeben sei. Es können sich aber noch weitere Interessenten melden – sowohl zum Kauf, als auch zum Mieten. Ahrens unterstützt das Investoren-Duo bei der Organisation und Vermarktung und ist erster Ansprechpartner: Telefon (02944) 804277.

„Der besondere Reiz dieser Wohnanlage“, so Andreas Sunder, „liegt in der Flexibilität. Hier können jüngere Menschen ebenso gut leben, wie ältere.“ Eine Wohnung ist bereits an eine Kinder-Krabbelgruppe vermietet, so dass für ausreichend Belebung im Wohnpark Rieke gesorgt ist. „Diese gelungene Mischform von Alt und Jung kann sicher auch einfließen in unser Dorfinnenentwicklungskonzept, das wir nun bald speziell für den Ortsteil Mastholte entwickeln wollen“, so Sunder weiter

Bild: Im Keller des Wohnparks Rieke erläuterte Hajo Ahrens – von rechts – Cilly und Hansi Röhr, Andreas Sunder und Ferdi Kraft die Funktion des Blockheizkraftwerks. Fotos: Stadt Rietberg

Quelle: Stadt Rietberg