Andreas Sunder lernt Vereinsalltag kennen

Die Resonanz ist durchweg positiv auf Andreas Sunders Interesse an den Rietberger Vereinen. Fast 40 Termine hat der Bürgermeister in den vergangenen sechs Monaten vereinbart und wahrgenommen, um die Vereine vor Ort zu besuchen.

An Versammlungen und Veranstaltungen der hiesigen Vereine hat Rietbergs erster Bürger in der Vergangenheit schon immer gern teilgenommen, wenn er eingeladen und es ihm zeitlich möglich war. „Unsere Vereine bieten in allen Stadtteilen ein hohes und vielseitiges Veranstaltungsangebot – und das auch noch ehrenamtlich“, weiß Andreas Sunder. Deshalb sei ihm der Kontakt besonders wichtig. Bereits im vergangenen Jahr hatte Sunder daher alle rund 250 Vereine im Stadtgebiet angeschrieben und sein Interesse angezeigt, einmal hinter die Kulissen der Vereinsarbeit zu schauen. Bei einer Vorstandssitzung zuhören, einer Trainingsstunde beiwohnen oder der regelmäßigen Chorprobe lauschen – Andreas Sunder möchte bewusst den Vereinsalltag näher kennenlernen. 50 Vereine und Gruppen haben bereits reagiert, sich für das Interesse bedankt und Termine vereinbart.

Initiator Sigi Laukötter-Bartscher (hinten, links) und seine Mitstreiter hießen jetzt Bürgermeister Andreas Sunder (Bildmitte) und Rietbergs Beigeordneten Andreas Göke (rechts) willkommen.

Mit den Vereinsbesuchen ergänzt der Bürgermeister seine Reihe, immer wieder auch heimische Firmen und Betriebe zu besuchen. „Dabei ist es besonders interessant, sowohl die großen Unternehmen mit mehreren hundert Angestellten kennenzulernen, als auch die kleinen Handwerksbetriebe mit oft nur wenigen Mitarbeitern“, sagt Andreas Sunder.

Ähnlich verhält es sich auch in der Rietberger Vereinswelt mit den fast 250 Gruppen und Verbänden. Kleine Vereine haben ganz andere Sorgen als die großen. „Aber zu allen ist mir der Kontakt wichtig“, so Sunder. „Schließlich bieten sie eine gemeinsame Heimat für viele tausend Menschen aller Altersstufen.“

So hat Sunder beispielsweise die Trimm-Dich-Gruppe des TuS Viktoria Rietberg besucht. Kurt Münster betreut dort schon seit vielen Jahren die aktiven Senioren. Mehr als 40 Namen stehen auf der Liste, „im Schnitt sind wir jeden Montag 28“, sagt Kurt Münster. Seit zehn Jahren sind auch Frauen dabei. 20 Teilnehmer sind bereits älter als 80 Jahre, zwei sogar schon über 90, und dennoch jede Woche in Bewegung. „Ihnen gilt mein großer Respekt“, so Sunder gegenüber den rüstigen Rentnern, denen er ein Fläschchen für »die dritte Halbzeit« mitbrachte.

Auch die Jugendarbeit im Stadtgebiet liegt Andreas Sunder am Herzen. In der Scheune der Grafschaftler Karnevals-Gesellschaft (GKGR) traf er auf viele motivierte und kreative Köpfe. Denn bei den Karnevalisten wird nicht nur getanzt und musiziert. Die 13- bis 16-Jährigen packen auch mit an, wenn Bühnenbilder, Schilder und Mottowagen gebaut werden.

Titelbild: Die Trimm-Dich-Gruppe des TuS Viktoria Rietberg, betreut von Kurt Münster (rechts), freute sich über den Besuch von Bürgermeister Andreas Sunder (links). Foto: Stadt Rietberg

Quelle: Stadt Rietberg