AKE Knebel investiert 1,4 Millionen Euro

Das ist ein klares Bekenntnis zum Standort Rietberg: 1,4 Millionen Euro hat das Unternehmen AKE Knebel jetzt in neue Maschinen investiert. Der Werkzeughersteller ist damit noch effizienter und kompetenter aufgestellt als vorher. Unter anderem erlauben die modernen Produktionsmaschinen mannloses Arbeiten bis zu 50 Stunden. Bürgermeister Andreas Sunder hat der Firma mit Sitz an der Konrad-Adenauer-Straße einen Besuch abgestattet.

Noch präziser, noch genauer, noch haltbarer – das gilt für die Fräswerkzeuge aus dem Hause AKE, die mit den beiden neuen Maschinen hergestellt werden. Denn wenn die Kunden, die Holz, Kunststoff, Metall oder Carbon verarbeiten, ihre Werkzeuge von AKE anfertigen lassen, kommt es auf jeden Tausendstel Millimeter an. Denn Standardlösungen sind nicht das tägliche Geschäft des 500 Mitarbeiter zählenden Unternehmens, das seinen Hauptsitz im baden-württembergischen Balingen hat. „Wir bieten für jeden Kunden individuelle Lösungen an“, sagt Fertigungsleiter Meinolf Kemper.

Seit zwei Jahren bedient AKE Knebel unter dem Dach der neu gegründeten Firma „C6 Composite Tooling“ auch die Bereiche Luft- und Raumfahrt sowie die Automobilindustrie – dort wird hauptsächlich mit Carbon gearbeitet, ein besonders festes Material, das ganz bestimmte Anforderungen an die Werkzeuge stellt, mit denen es bearbeitet werden soll. Der Start des neuen Unternehmens sei sehr gut angelaufen, betont Kemper. Mit diesem Schritt habe sich die Firma noch breiter aufgestellt, um mögliche Krisenzeiten in einzelnen Branchen besser abfedern und ausgleichen zu können.

80 Mitarbeiter sind aktuell am Standort Rietberg beschäftigt. Und AKE sucht laufend neue künftige Kollegen. Der Betrieb bildet im Beruf des Zerspanungsmechanikers aus und bietet auch ein duales Studium im Bereich Maschinenbau an. Aber nicht nur künftige Auszubildende werden noch gesucht, auch Initiativbewerbungen sind jederzeit willkommen.

Bürgermeister Andreas Sunder, der sich Teile der Produktion erläutern ließ, betonte bei seinem Besuch: „Erfolgreiche Unternehmen und eine gesunde Wirtschaft sind das Fundament einer lebendigen und lebenswerten Stadt.“ Er begrüße es sehr, dass AKE Knebel mit den Investitionen in neue Maschinen ein klares Signal der Zufriedenheit mit dem Standort Rietberg setze.

Bild: Besuch vor Ort – Fertigungsleiter Meinolf Kemper erläutert Bürgermeister Andreas Sunder Teile der Produktion. AKE Knebel hat aktuell 1,4 Millionen Euro in neue Maschinen investiert. Foto: Stadt Rietberg

Quelle: Stadt Rietberg